Zwei Jahre sind seit dem Start der staatlichen Förderpolitik für die nationale Produktion „Made in Ukraine“ vergangen, die von Präsident Wolodymyr Selenskyj initiiert wurde. In diesem Zeitraum haben die Programme dieser Strategie konkrete Ergebnisse erzielt: Unternehmen haben 198 Milliarden UAH an zinsgünstigen Krediten erhalten, und Tausende von Bürgern haben eigene Unternehmen gegründet.
Ministerpräsidentin Julia Swrydenko berichtete über die Ergebnisse der Politikumsetzung. Laut ihren Angaben bleibt das Hauptziel der Initiative unverändert: die Stärkung der heimischen Produktion, um die wirtschaftliche Stabilität des Landes angesichts der russischen Aggression zu gewährleisten.
Wie die Regierungschefin anmerkte, haben in zwei Jahren rund 90.000 Unternehmer staatliche Förderinstrumente in Anspruch genommen. Jährlich werden etwa 35 Milliarden UAH aus dem Staatshaushalt für die Umsetzung der Programme im Rahmen von „Made in Ukraine“ bereitgestellt. Gleichzeitig fließen diese Mittel durch Steuereinnahmen, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Wertschöpfung im Land wieder in die Wirtschaft zurück.
Der Beitrag dieser Politik zum Wachstum des Bruttoinlandsprodukts hat sich ebenfalls erhöht: Lag er 2024 noch bei 0,64 Prozentpunkten, so stieg er 2025 auf 0,95 Prozentpunkte. Die Förderprogramme für Erzeuger haben somit nicht nur soziale, sondern auch makroökonomische Auswirkungen.
Die Regierung legt besonderen Wert auf die Entwicklung der verarbeitenden Industrie – von der Agrarverarbeitung bis hin zu Hightech-Industrien. Die Wertschöpfung im Inland gilt als Schlüsselfaktor für die langfristige Stärkung der Wirtschaftskraft des Landes.
Die Initiative „Made in Ukraine“ umfasst 15 Programme, darunter Vorzugskredite mit Zinssätzen von 5, 7 und 9 %, Mechanismen zur Förderung lokaler Unternehmen bei der öffentlichen Auftragsvergabe, Zuschüsse für Unternehmensgründungen und den Kauf von Ausrüstung, Kostenerstattungen für ukrainische Ausrüstung, die Entwicklung von Industrieparks sowie Instrumente der Exportkreditagentur. Aktuell wird die Annahme von Anträgen auf Kostenerstattung von 25 % für ukrainische Landmaschinen und 15 % für Radmaschinen, Aufzüge, Energieanlagen und Produktionsmittel gestartet. Zudem werden in Kürze wieder Anträge auf Zuschüsse für Verarbeitungsbetriebe und Sanierungsprogramme entgegengenommen.
In den zwei Jahren seit Beginn der Umsetzung des Programms haben sich dank Mikrokrediten 20.000 Ukrainer selbstständig gemacht. Im Rahmen der Entwicklung von Industrieparks wurden bereits 37 Fabriken errichtet oder befinden sich im Bau. Darüber hinaus förderte der Staat den Export von Nicht-Rohstoffen mit 22,9 Milliarden UAH, was die Position ukrainischer Produzenten auf den internationalen Märkten weiter stärkte.
e-news.com.ua
