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  • Großbritannien bereitet ein eigenes Zahlungssystem vor: Banken suchen nach einer Alternative zu Visa und Mastercard

    Опубликовано: 2026-02-18 11:00:56

    Am 19. Februar treffen sich die Chefs führender Banken in Großbritannien, um die Schaffung einer nationalen Alternative zu den internationalen Zahlungssystemen Visa und Mastercard zu erörtern. Anlass für diese Initiative sind Befürchtungen, dass die USA diese Dienste – insbesondere im Falle politischer Entscheidungen von Donald Trump – einstellen könnten. Dies berichtet die britische Zeitung „The Guardian“.

    Das Treffen wird von Wim Maru, dem CEO der britischen Barclays-Niederlassung, geleitet. Anwesend sind wichtige Finanzinstitute, die als potenzielle Investoren des künftigen Zahlungsunternehmens gelten. Sie könnten die Finanzierung für die Entwicklung und den Start eines neuen Infrastrukturprojekts bereitstellen.

    Die Idee eines nationalen Zahlungssystems wird in Großbritannien bereits seit einigen Jahren diskutiert und genießt die Unterstützung der Regierung. In letzter Zeit hat sich der Prozess jedoch intensiviert. Auslöser waren Trumps Äußerungen zu den NATO-Verbündeten und der Situation um Grönland, die die Debatte über die strategische Autonomie des Landes neu entfachten. London befürchtet, dass eine übermäßige Abhängigkeit von amerikanischen Unternehmen systemische Risiken für die Finanzstabilität des Landes bergen könnte.

    Laut einem Bericht der britischen Zahlungsaufsichtsbehörde für das Jahr 2025 werden rund 95 % aller Kartentransaktionen in Großbritannien über die Netzwerke von Mastercard und Visa abgewickelt. Diese Konzentration bedeutet, dass bargeldlose Zahlungen im Einzelhandel nahezu vollständig von den beiden US-Konzernen abhängig sind.

    Ein mit den Details der Initiative vertrauter Manager merkte gegenüber dem Guardian an, dass eine mögliche Schließung von Mastercard und Visa Großbritannien auf das Niveau der 1950er-Jahre zurückwerfen würde. Damals dominierten Kartenzahlungen die Wirtschaft noch nicht, und der Geschäftsverkehr basierte hauptsächlich auf Bargeldtransaktionen, was die Geschwindigkeit und den Umfang von Finanztransaktionen erheblich einschränkte.

    Es wird erwartet, dass das neue Zahlungssystem bei Genehmigung des Konzepts bis etwa 2030 eingeführt werden könnte. Der britische Bankensektor strebt daher ein Backup-Instrument an, das die Kontinuität des Zahlungsverkehrs gewährleisten und geopolitische Risiken für die nationale Wirtschaft reduzieren soll.

    e-news.com.ua

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