Die ukrainische Regierung hat 231 Millionen UAH für die Fertigstellung von Schulunterständen in elf Regionen bereitgestellt, um in diesem Jahr über 10.000 Kindern sichere Lernbedingungen zu ermöglichen. Dies gab Premierministerin Julia Swrydenko bekannt.
Die Mittel dienen der Umsetzung von 22 Projekten, die sich in der Endphase des Baus befinden und zu mindestens 60 % fertiggestellt sind. Die Arbeiten werden in den Regionen Dnipropetrowsk, Saporischschja, Kirowohrad, Lwiw, Mykolajiw, Odessa, Poltawa, Riwne, Sumy, Cherson und Chmelnyzkyj durchgeführt.
Es wird erwartet, dass der Bau von Schulschutzbunkern bis Ende 2026 abgeschlossen sein wird und sichere Bedingungen für Vollzeit- und Hybridunterricht für Schülerinnen und Schüler von Militär- und Marinegymnasien sowie Einrichtungen mit vertiefter militärisch-sportlicher Ausbildung geschaffen werden.
Laut Premierminister Swrydenko bleibt die Sicherheit der Bildungseinrichtungen eine der wichtigsten Prioritäten der Regierung. Daher sind im diesjährigen Staatshaushalt 5 Milliarden UAH für den Bau von Schulschutzbunkern, insbesondere in den Frontregionen, vorgesehen.
Swyrydenko betonte, dass die Regierung alles daran setzt, dass Kinder, wo immer es die Sicherheitslage zulässt, wieder Vollzeitunterricht erhalten können. Dies umfasst sowohl die Fertigstellung der Schutzbunker als auch die Sicherstellung einer angemessenen technischen und materiellen Ausstattung der Schulen.
Die Umsetzung dieser Projekte erhöht somit nicht nur die Sicherheit der Bildungseinrichtungen, sondern schafft auch die Voraussetzungen für die Wiederaufnahme des regulären Unterrichts an ukrainischen Schulen, selbst in den am stärksten vom Krieg betroffenen Regionen.
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