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  • Wie Gold auf die Erde kam

    Опубликовано: 2026-02-06 16:28:18

    Der Ursprung von Gold und anderen Edelmetallen auf der Erde gab Wissenschaftlern lange Zeit Rätsel auf. Forschungen haben gezeigt, dass diese Elemente, sogenannte siderophile Elemente, eigentlich zusammen mit Eisen im Erdkern hätten landen sollen. Tatsächlich findet sich jedoch ein erheblicher Anteil im Erdmantel. Die gängigste Hypothese erklärt dies mit dem Einschlag von Himmelskörpern kurz nach der Entstehung des Planeten.

    Amerikanische Geologen und Physiker erstellten Modelle, um zu verstehen, wie Asteroiden Gold auf die Erde gebracht haben könnten. Sie fanden heraus, dass der junge Planet diese Elemente aus Trümmern aufnahm, die bei der Planetenentstehung zurückblieben. Die größten Meteoriten könnten die Größe von Zwergplaneten wie Pluto erreicht haben. Beim Einschlag hinterließen sie Metalle auf der Oberfläche, die sich dann mit dem Erdmantel vermischten.

    Interessanterweise fanden ähnliche Prozesse nicht nur auf der Erde statt. Siderophile Elemente trafen gleichzeitig auf den Mond und den Mars. Der Mond wies jedoch aufgrund der geringeren Anzahl von Einschlägen und seiner geringeren Masse deutlich weniger dieser Elemente auf als die Erde. Dieser Unterschied stützt die Hypothese, dass die Metallzufuhr zufällig war und von der Größe und Häufigkeit von Meteoriteneinschlägen abhing.

    Moderne Beobachtungen von Asteroiden und Zwergplaneten ermöglichen es Wissenschaftlern, deren Größe mit derjenigen zu vergleichen, aus der die Erd- und Mondmäntel entstanden sein könnten. Große Objekte wie Ceres, Pallas und Vesta machen den Großteil der Masse aus, während kleinere Asteroiden die Metallverteilung kaum beeinflussen.

    Die Hypothese ist jedoch nicht unumstritten. Einige Wissenschaftler glauben, dass große Asteroiden selbst Gold in ihren Kernen zurückgehalten haben könnten, ohne es in die planetaren Mäntel abzugeben. Dafür wäre eine Eisenoxidation in den Kernen notwendig gewesen, und Sauerstoff war auf der frühen Erde extrem begrenzt.

    Einem vorgeschlagenen Modell zufolge durchdrangen Asteroiden den Planeten beim Einschlag und zerbrachen in zahlreiche Fragmente, die sich allmählich auf der Oberfläche absetzten. So gelangten Gold und andere siderophile Elemente in den Mantel und bildeten die Reserven, die die Menschheit heute abbaut. Dieser Prozess zeigt, wie stark zufällige kosmische Ereignisse die chemische Zusammensetzung unseres Planeten beeinflussen können.

    e-news.com.ua

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