Viele Missverständnisse über Brustkrebs beruhen auf Angst und mangelnder Information. Moderne Diagnose- und Behandlungsmethoden ermöglichen jedoch die Früherkennung der Erkrankung und erhöhen so die Heilungschancen deutlich.
Man hört oft, Brustkrebs sei ein Problem für junge Frauen. Tatsächlich werden die meisten Fälle bei Frauen über 40 diagnostiziert, und mehr als drei Viertel der Patientinnen sind über 50. Das Erkrankungsrisiko steigt mit dem Alter, daher sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen besonders wichtig für Frauen über 40.
Brustkrebs gilt als häufigste Todesursache bei Frauen. Statistiken zeigen jedoch, dass mehr Frauen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Lungenkrebs sterben. Wird Brustkrebs frühzeitig erkannt und liegen keine Metastasen vor, liegt die Fünf-Jahres-Überlebensrate bei 96 %. Dies unterstreicht die Bedeutung der Früherkennung.
Manche glauben, die Krankheit sei zwangsläufig erblich. In Wirklichkeit haben die meisten Frauen, bei denen Brustkrebs diagnostiziert wird, keine nahen Verwandten mit dieser Erkrankung. Erbliche Veranlagung ist relativ selten und nicht die Hauptursache der Erkrankung.
Mammografien werden oft als schmerzhaft empfunden. Moderne Geräte minimieren den Schmerz, und ein sanfter Druck auf die Brust ist für ein qualitativ hochwertiges Bild notwendig. Der optimale Zeitpunkt für eine Untersuchung ist nach der Menstruation, da die Brüste dann weniger empfindlich sind.
Es kursieren auch Gerüchte, dass Antitranspirante oder BHs Brustkrebs verursachen. Dafür gibt es keine wissenschaftlichen Beweise. Die Hauptrisikofaktoren bleiben Geschlecht und Alter. Eine gute Aufklärung und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen helfen, Ängste abzubauen und die Erkrankung frühzeitig zu erkennen.
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