Das System zur automatischen Gewichtsmessung im Verkehr (WIM) beweist weiterhin seine hohe Effizienz: Allein im Oktober 2025 wurden über 600 Fälle von Überschreitung der zulässigen Gewichtsgrenzen durch Güterfahrzeuge erfasst, wodurch dem Staatshaushalt 8,6 Millionen Hrywnja zustanden.
Insgesamt flossen dank WIM in den ersten zehn Monaten des Jahres 2025 über 103 Millionen Hrywnja an Bußgeldern in den Staatshaushalt. Dies teilte die Pressestelle der Bergungsagentur mit und betonte die Bedeutung des Systems nicht nur für die Staatseinnahmen, sondern auch für den Erhalt der Straßeninfrastruktur.
Die meisten Verstöße wurden im Oktober in der Region Kiew (217 Fälle), Charkiw (68) und Dnipropetrowsk (65) registriert. Aus all diesen Fällen wurden 634 Bescheide wegen Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit dem Transport von Gütern mit Übergewicht erlassen.
Das WIM-System dient nicht nur der Kontrolle der Einnahmen, sondern auch der Verhinderung von Schäden an Straßen und Brücken. Automatische Kontrollpunkte ermitteln Gewicht und Abmessungen der Fahrzeuge im Verkehr, wodurch Schäden an der Fahrbahnoberfläche vermieden und die Verkehrssicherheit erhöht werden.
Die Technologie basiert auf in die Fahrbahnoberfläche integrierten Sensoren, die das tatsächliche Gewicht des Lkw bestimmen. Kameras erfassen Geschwindigkeit, Abmessungen und Kennzeichen des Fahrzeugs. Alle Daten werden zur weiteren Verarbeitung an die Informationsverarbeitungszentren der Wiederaufbauagentur und von Ukrtransbezpeka übermittelt.
Die Implementierung des WIM-Systems ermöglicht die automatische Überwachung des Lkw-Verkehrs rund um die Uhr, minimiert den Einfluss menschlichen Versagens und erhöht die Effektivität der Maßnahmen zur Verhinderung von Schäden an ukrainischen Straßen, betont die Agentur. Das System ist ein Schlüsselelement für den Erhalt der Straßeninfrastruktur und die Erhöhung der Verkehrssicherheit im Land.
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