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  • US-amerikanische und britische Sanktionen legen Lukoils internationale Geschäfte lahm

    Опубликовано: 2025-11-06 11:00:01

    Der russische Ölkonzern Lukoil steht aufgrund westlicher Sanktionen unter starkem Druck, die seine Aktivitäten außerhalb Russlands praktisch zum Erliegen gebracht haben. Die von den USA und Großbritannien im vergangenen Monat verhängten Beschränkungen erschweren dem Unternehmen die Zusammenarbeit mit Partnern, Lieferanten und Banken, wie Reuters berichtet.

    Eine der ersten Folgen der Sanktionen war die Entscheidung des irakischen Staatsunternehmens Somo, drei Rohöllieferungen aus dem Ölfeld West Qurna-2 zu stornieren, an dem Lukoil 75 % der Anteile hält. Die für den 11., 18. und 26. November geplanten Lieferungen finden aufgrund der Befürchtung Bagdads, unter Sekundärsanktionen zu fallen, nicht statt. Dies war ein schwerer Schlag für die operative Stabilität des russischen Ölriesen, der seine Investitionen im Irak im vergangenen Jahrzehnt aktiv ausgebaut hat.

    Auch in Europa ist die Lage nicht besser. Litasco, eine Schweizer Tochtergesellschaft des internationalen Ölhandelskonzerns Litasco, hat mit Problemen bei der Schiffscharter und der Logistik zu kämpfen. Aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten und eingeschränktem Zugang zu Bankdienstleistungen hat das Unternehmen bereits Personal abgebaut. In Finnland sind rund 1.000 Mitarbeiter des Lukoil-Tochterunternehmens Teboil von Entlassung bedroht, nachdem finnische Banken die meisten Zahlungen an das Unternehmen blockiert haben.

    Internationale Händler berichten, dass Lukoils Auslandsgeschäft praktisch zum Erliegen gekommen ist. Dies birgt erhebliche Risiken für die Energiemärkte, Ölraffinerien und Tausende von Mitarbeitern, die in verschiedenen Ländern mit dem Unternehmen verbunden sind. Experten warnen zudem, dass die Folgen der Sanktionen erst der Anfang tiefergehender Probleme für die russische Ölindustrie sein könnten.

    Unter dem Druck der Sanktionen war Lukoil gezwungen, ein Angebot des Schweizer Handelshauses Gunvor zum Kauf seiner Auslandsvermögen anzunehmen. Laut Gunvor-CEO Torbjörn Törnqvist bedeutet dieser Deal angesichts der wachsenden Gefahr einer künftigen Verstaatlichung von Vermögenswerten durch Moskau den endgültigen Bruch mit Russland.

    Die vom US-Finanzministerium erteilte Genehmigung, die es Unternehmen erlaubt, die Zusammenarbeit mit Lukoil und Rosneft rechtmäßig zu beenden, ist gemäß den geltenden Bestimmungen nur bis zum 21. November 2025 gültig. Nach diesem Zeitpunkt können jegliche Finanz- oder Handelsgeschäfte mit diesen Unternehmen direkten Sanktionen unterliegen. Dies bedeutet, dass dem russischen Unternehmen immer weniger Zeit bleibt, seine Auslandsvermögen umzustrukturieren.

    e-news.com.ua

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