Das chinesische Handelsministerium hat laut Bloomberg seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den USA bei der Lösung der Probleme im Zusammenhang mit dem amerikanischen TikTok-Geschäft erklärt. Gleichzeitig hat Peking die von Ex-US-Präsident Donald Trump angekündigte Trennungsvereinbarung nicht direkt bestätigt.
Die von Trump erwähnte Vereinbarung sieht die Gründung eines neuen Unternehmens vor, in das das amerikanische TikTok-Geschäft ausgegliedert werden soll. Dieses neue Unternehmen soll mehrheitlich amerikanischen Investoren gehören, während der Anteil des chinesischen Unternehmens ByteDance Ltd. auf unter 20 % reduziert wird. Dies entspricht den Anforderungen des US-amerikanischen nationalen Sicherheitsgesetzes.
Am Donnerstag erklärte das chinesische Handelsministerium lediglich kurz, es wolle die Probleme im Zusammenhang mit TikTok „angemessen lösen“, ohne Details des Deals oder die Zustimmung zum Verkauf zu nennen. Eine offizielle Bestätigung der Vereinbarung liegt somit noch nicht vor, wodurch die Zukunft von TikTok in den USA weiterhin ungewiss bleibt.
Sollte der Deal zustande kommen, könnte er die seit Langem bestehende Kluft zwischen Peking und Washington verringern und mögliche Fortschritte in den umfassenderen Handels- und Politikgesprächen signalisieren. Gleichzeitig würde eine solche Vereinbarung ByteDance, eines der wertvollsten Privatunternehmen Chinas, die Kontrolle über eine der beliebtesten Social-Media-Plattformen in den Vereinigten Staaten entziehen.
Trump hatte zuvor eine Exekutivanordnung unterzeichnet, die den Verkauf der TikTok-Vermögenswerte an eine Gruppe amerikanischer Investoren ermöglicht. Er erklärte, der chinesische Präsident Xi Jinping habe dem Verkauf von TikTok an ein amerikanisches Unternehmen zugestimmt, wodurch der Fortbestand der Plattform in den USA gesichert sei.
Die Situation bleibt ungewiss, und die Details des Deals werden noch verhandelt. Experten zufolge hätte jede Entscheidung zur Ausgliederung von TikTok erhebliche Auswirkungen auf die globale Präsenz des Unternehmens und auf die Beziehungen zwischen den USA und China in den Bereichen Technologie und soziale Medien.
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