
12 окт, 16:28
Depressionen sind nicht nur schlechte Laune oder Müdigkeit, sondern eine ernste Erkrankung, die die Gehirnfunktion und die Wahrnehmung der Umwelt beeinträchtigt. Forscher der Stanford University haben herausgefunden, dass bei Menschen mit Depressionen Störungen in den für Freude und Entscheidungsfindung zuständigen Hirnarealen vorliegen. Wo ein gesunder Mensch Freude und Belohnung erwartet, leidet ein depressiver Mensch unter Angst und Furcht vor zukünftigen Enttäuschungen.
Ein Merkmal depressiven Denkens ist, dass selbst positive Ereignisse einen negativen Beigeschmack bekommen können. Statt sich über Erfolge zu freuen, beginnt man, Strafe oder Misserfolg zu erwarten. Dies führt zu ständiger innerer Anspannung und beeinträchtigt die Perspektive. Letztlich scheint das Gehirn die Fähigkeit zu blockieren, den Moment zu genießen, und konzentriert sich auf Bedrohungen und potenzielle Verluste.
Es gibt jedoch Methoden, die helfen können, die Symptome einer Depression zu lindern. Eine der einfachsten ist Lachen. Auch wenn es unnatürlich erscheint, löst der Versuch zu lachen oder etwas Lustiges anzuschauen die Aktivität von „Spiegelneuronen“ aus. Das Gehirn reagiert, als ob die Person echte Freude empfindet. Mit der Zeit hilft dies, den Körper aus der Depression zu befreien.
Ebenso wichtig ist es, sich mit Unterstützung und Verbundenheit zu umgeben. Gespräche mit geliebten Menschen, die Teilnahme an Gruppenaktivitäten und Spaziergänge an der frischen Luft reduzieren das Gefühl der Isolation. Körperliche Aktivität hat sich ebenfalls als wirksam erwiesen: Schon ein kurzer Spaziergang oder leichtes Dehnen erhöht den Endorphinspiegel und verbessert so die Stimmung.
Die Arbeit mit Gedanken ist ein weiteres Schlüsselelement. Menschen mit Depressionen profitieren davon, negative Gedanken wahrzunehmen und zu stoppen und sie durch neutralere oder positivere zu ersetzen. Es gibt spezielle psychologische Praktiken zu diesem Zweck, die helfen, die Aufmerksamkeit zu schulen und die Fähigkeit zu entwickeln, sich auf das Positive zu konzentrieren.
Wenn sich die Depression langwierig auswirkt und Ihr Leben beeinträchtigt, ist es wichtig, einen Spezialisten aufzusuchen. Ein Psychotherapeut oder Psychiater kann die passende Therapie verschreiben, von Gesprächstherapie bis hin zu medikamentöser Unterstützung. Wichtig ist, dass Depressionen behandelbar sind und eine Genesung mit einem umfassenden Ansatz möglich ist.
Der Kampf gegen Depressionen erfordert also eine Kombination aus kleinen Schritten: Lachen, körperliche Aktivität, Unterstützung durch andere und professionelle Hilfe. Selbst die einfachsten Handlungen können der Beginn einer Reise zur Wiederherstellung von Freude und innerem Gleichgewicht sein.
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